Stadtbilder – Ikonen des Wandels

Ursula Edelmann zum 100. Geburtstag
Ursula Edelmanns Aufnahmen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart prägen die Bildüberlieferung des gebauten Frankfurts. Sie dokumentierte die zerstörte Stadt, ihren Wiederaufbau und den architektonischen Wandel.
Die gebürtige Berlinerin, geboren 1926, absolvierte ihre Ausbildung zur Fotografin im Atelier des Fotografen Max Baur in Potsdam. Im Jahr 1949 zog sie für eine Anstellung in einem Fotostudio nach Frankfurt und blieb in der Stadt. 1950 machte sich Ursula Edelmann selbstständig und konzentrierte sich auf Architekturfotografie. Sie wurde in der Frankfurter Architekturszene schnell bekannt. Jeden Auftrag bereitete sie zeitintensiv vor und legte basierend auf vorherigen Beobachtungen die richtige Tageszeit und den passenden Standort fest.